|
Wie die israelische Nationalfahne entstand (Teil 1)
Wer mehr über die Entstehungsgeschichte der israelischen Nationalfahne erfahren möchte, sollte in der Küstenstadt Ranana am Mittelmeer die derzeitige (Sommer 2003) Ausstellung im Altersheim "Achusat-Beit" besuchen. Diese Fahnenausstellung wurde von dem israelischen Designer Richard Erel, der während der Staatsgründung der graphische Berater der israelischen Regierung gewesen war, zusammengestellt. Er hatte nicht nur an der Gestaltung der Staatsflagge gearbeitet, sondern wirkte auch an den Entwürfen von Emblemen und Wappen für Ministerien und staatlichen Ämtern mit. Die erste Idee für das Design einer jüdischen Nationalflagge stammen von Theodor Benjamin Seev Herzl (1), dem Begründer des Zionismus. Er schlug vor, sieben goldene Davidsterne als Symbol für die sieben täglichen Arbeitsstunden auf einem weißen Hintergrund abzubilden, der wiederum das reine, seiner Vision nach, neu beginnende Leben des jüdischen Volkes in seinem Heimatland darstellen sollte. In der Ausstellung befindet sich ein Foto mit Herzels Entwurf.
(Weiter auf dem nächsten Dia.)
|